Zufriedener

Lehrer und Schüler an Waldorfschulen sind zufriedener

Zu dieser Erkenntnis kommt eine neue Studie von Dirk Randoll, Professor Erziehungswissenschaften an der Alanus Hochschule. Eine weitere Studie zu den »Bildungserfahrungen an Waldorfschulen« aus Schülersicht, ebenfalls von ihm zusammen mit Professor Heiner Barz und Sylva Liebenwein (beide Universität Düsseldorf) herausgegeben, kommt zu dem Ergebnis, dass Waldorfschüler gesünder, lernmotivierter, selbstbewusster und von der Schule weniger gestresst sind als Schüler von der Regelschule. Warum? Das lesen Sie im Interview mit der "Erziehungskunst". Hier ein Ausschnitt:

EK | Eine weitere aktuelle Studie über »Bildungserfahrungen an Waldorfschulen« kommt zum Ergebnis, dass Waldorfschüler gesünder, lernmotivierter und von der Schule weniger gestresst sind als Schüler von der Regelschule.

DR | Aus den Befunden wird deutlich, dass sich die Lernkulturen an Regel- und an Waldorfschulen deutlich voneinander unterscheiden. Dies hat zur Folge, dass Waldorfschüler weniger Leistungsstress empfinden und weniger Angst vor Prüfungen haben als Regelschüler. 

EK | Wie unterscheiden sich Regel- und Waldorfschüler in puncto Lernfreude und Schulzufriedenheit?

DR | Die an der Waldorfschule herrschende Lernkultur hat zur Folge, dass Waldorfschüler deshalb lernen, weil sie die Lerninhalte und den Unterricht interessant und spannend finden. Bei Regelschülern ist dies deutlich seltener der Fall. Zudem definiert sich die Lehrer-Schüler-Beziehung an Waldorfschulen weniger häufiger über die schulischen Leistungen der Schüler als vielmehr über Aspekte wie Empathie, Wertschätzung und Achtung.

Das gesamte Interview finden Sie hier.