Vorstellung der Jahresarbeiten

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Liebe Eltern, Freunde und Interessierte,
Nun ist es schon bald soweit und wir dürfen unsere Jahresarbeiten vor Ihnen präsentieren - wie schnell doch ein Jahr vergeht. Dabei standen wir doch gerade noch vor der schwierigen Wahl des absolut richtigen Themas und nun sollen wir schon alles Erfahrene und Erlebte auf den Punkt bringen. Nicht alle haben sofort ein Thema gefunden, das ihnen liegt und konnten sich somit vielleicht nur eine leicht verkürzte Zeit hinein versenken, während andere schon vor Beginn der eigentlichen Arbeit damit vertraut waren. Doch eines haben wir wohl alle gemeinsam, wir haben uns in der Zeit, in der wir uns mit unseren Themen beschäftigten, verändert und mit uns änderte sich auch unsere Sicht darauf. Durch die Beschäftigung mit den Themen merkten wir, wie sie ein Teil von uns wurden oder sich immer weiter entfernten. Für uns ist dies ein großer Schritt, den wir nun bald von unserem behüteten Schülerdasein in die große weite Welt gehen und an dieser intensiven und langen Beschäftigung mit nur einem Thema haben wir auch etwas über uns selbst und für die Zeit danach gelernt. Persönliche Veränderung sieht man nur mit einem Spiegel und im letzten Jahr suchten wir uns selbst einen Spiegel, wählten Form und Größe und schauten hinein. So lernten wir durch die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir mit unseren Themen hatten, uns selbst ein gutes Stück besser kennen und der Sinn der Welt ist für uns heute ein anderer, als er es noch vor einem Jahr war.

Und wo sich Wort und Ton gesellt, Wo Lied erklingt, Kunst sich entfaltet, Wird jedesmal der Sinn der Welt, Des ganzen Daseins neu gestaltet.

Auch hier, dadurch dass wir Wort, Ton und Kunst mit Ihnen teilen, ge- stalten wir, um es mit den Worten Hesses zu sagen, den Sinn der Welt neu. Denn durch neue Erkenntnisse und Erfahrungen ändert sich auch unsere Sicht auf alles andere. Dadurch, dass wir die Erkenntnisse und Erfahrungen des letzten Jahres mit Ihnen bei der Präsentation der Jahresarbeiten teilen können, erweitert sich nicht nur unsere Welt ein wenig, sondern vielleicht auch die Ihre.

Wir freuen uns, wenn Sie uns die letzten Schritte, die wir auf dem langen Weg unserer Waldorfschulzeit gehen, begleiten, bevor wir den „gemütlichen“ Kreis unserer Schulgemeinschaft verlassen und sich unsere Wege, zumindest für einige Zeit, trennen.

Für die 12. Klasse Robin von Bötticher

Programm

Freitag, 18.11.2016

Beginn 15:30

Katharina PechanDie Wirkung des Gesangs auf den Menschen
Lena ReifferscheidtGehörlosigkeit: Einblicke in einen unbekannten Alltag
Johanna RoggentinMut zur Angst
Friedrich SchulzLandschaftsskizzen

Kaffepause 17:00 - 17:30

Pheline JanssenEmpathie
Anna KerstenAufräumen
Caroline SchellDas Nähen eines Kleides aus Neopren
Christine HoffmannDie Frage nach Ethischem Handeln

Abendbrotpause 19:00 - 20:00

Johannes AnsorgPhysikalische Betrachtungen von Weltraum und Raketen
Robin von BoetticherDie Kunst des Bogenschießens
Clemens HeldtDie ersten Siedler in Nordamerika
Katja FaltinDas Erlernen des Akkordeonspielens


Beginn 15:30 
Samstag, 19.11.2016

Glenna KeuneDas Herz als Wahrnehmungsorgan
Anna-Sophie RombergerMusik als Licht
Finja TaubeEinblicke in die Gebärdensprache
Klara HauschildtEhrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit


Kaffepause 17:00 - 17:30

Julia HeimrichMein Weg in ein bewussteres Leben
Rasmus WetzelJava
Freya HardellJagd
Raphael GeisingerZeichentrickanimation

Abendbrotpause 19:00 - 20:00

Johann KarlstorffLerntechniken
Jost LageDie Entwicklung der Marine
Karl KlaggesDas Hydrofoil
Thea ScheßkeDas Theater

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